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YouTube Music Statistik: 125 Mio. Abos, 2,5 Mrd. Hörer

YouTube Music ist der am schnellsten wachsende große Streamingdienst: 125 Millionen Abonnenten, über 8 Milliarden US-Dollar pro Jahr an die Musikbranche und das Ziel, Spotify als größten Zahler zu überholen. Hier sind die wichtigsten Zahlen rund um YouTube Music.

Lena BrandtLena Brandt Veröffentlicht: 27.05.2026 Aktualisiert: 03.07.2026
Zusammenfassung Quellen geprüft

Alles Wichtige auf einen Blick

  • 125 Mio. Music- und Premium-Abonnenten weltweit.
  • MIDiA zählt davon rund 82,6 Mio. reine Musik-Abos (Platz 5).
  • Rund 10% globaler Marktanteil.
  • Schnellst wachsender großer Streamingdienst 2024.
  • Q1 2026 mit Rekord-Zuwachs bei Abonnenten.
  • YouTube Premium (inkl. Music) kostet in DE 12,99 Euro.
  • YouTube hat über 2,5 Mrd. monatlich aktive Nutzer.
  • Rund 2,6 Mrd. Menschen hören auf YouTube Musik.
  • Gratis und werbefinanziert nutzbar, anders als viele Rivalen.
  • Meistgesehene Künstlerin 2024: Alka Yagnik (19,1 Mrd. Aufrufe).
  • YouTube ist zentrale Plattform zur Musikentdeckung.
  • Über 8 Mrd. Dollar (rund 7,4 Mrd. Euro) an die Musikbranche.
  • Das sind 2 Mrd. Dollar mehr als 2022.
  • "Twin Engine" aus Werbung und Abos.
  • Ziel: Spotify als größten Zahler überholen.
  • In Deutschland etwa gleichauf mit Amazon Music.
  • Rund 25% der deutschen Streaming-Nutzer.
  • Music Premium ab rund 10,99 Euro, Familie 18 Euro.
  • Studierende zahlen 7,49 Euro.
  • Premium Lite für 6 Euro (ohne Music) seit 2025 in DE.
  • Gestartet 2015 zusammen mit YouTube Red.
  • 2018 komplett neu aufgelegt.
  • Löste Google Play Music Ende 2020 ab.
  • KI-Tool Dream Track ahmt Stimmen von Stars nach.
  • Recap ist YouTubes Pendant zu Spotify Wrapped.

Zwei Dienste in einem

1. 125 Millionen Abonnenten

Anfang 2025 meldete YouTube 125 Millionen Abonnenten für Music und Premium zusammen, ein Tarif, der neben Musik auch werbefreies Video umfasst.1

2. Davon rund 82,6 Millionen reine Musik-Abos

Der Marktforscher MIDiA rechnet nur einen Teil davon als echte Musik-Abonnenten, etwa 82,6 Millionen, und sortiert YouTube damit weltweit auf Platz fünf.2

3. Rund 10% Marktanteil

Gemessen an allen zahlenden Streaming-Abos kommt YouTube Music auf etwa ein Zehntel des Weltmarkts.3

4. Der schnellste Wachser

2024 war YouTube Music der am schnellsten wachsende der großen Streamingdienste und der einzige, der sein Wachstum sogar beschleunigte.4

5. Rekord-Zuwachs Anfang 2026

Im ersten Quartal 2026 legte YouTube bei den Abonnenten erneut einen Rekordzuwachs hin.5

6. In Deutschland 12,99 Euro im Monat

YouTube Premium, das die Music-Funktionen einschließt, kostet in Deutschland 12,99 Euro pro Monat.6

Der Gigant hinter dem Dienst

7. Über 2,5 Milliarden Nutzer

YouTube selbst zählt über 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer, ein Reichweiten-Vorteil, den kein reiner Musikdienst hat.7

8. Rund 2,6 Milliarden hören dort Musik

Schätzungen zufolge nutzen rund 2,6 Milliarden Menschen YouTube auch zum Musikhören, die meisten davon kostenlos.8

9. Gratis und werbefinanziert

Anders als die meisten Rivalen lässt sich YouTube Music dauerhaft kostenlos mit Werbung nutzen. Das macht die freie Reichweite riesig.9

10. Meistgesehene Künstlerin 2024: Alka Yagnik

Weltweit am meisten gesehen wurde 2024 die indische Sängerin Alka Yagnik mit 19,1 Milliarden Aufrufen, bereits das fünfte Jahr in Folge an der Spitze.10

11. Zentrale Plattform zum Entdecken

Über Suche, Empfehlungen, Shorts und Playlists ist YouTube eine der wichtigsten Plattformen, um neue Musik zu entdecken.11

Was YouTube an die Musikbranche zahlt

12. Über 8 Milliarden Dollar pro Jahr

Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 zahlte YouTube über 8 Milliarden US-Dollar (rund 7,4 Milliarden Euro) an die Musikbranche.12

13. 2 Milliarden Dollar mehr als 2022

2022 waren es noch 6 Milliarden US-Dollar (rund 5,6 Milliarden Euro). Die Auszahlungen wachsen also schnell.13

14. Zwei Motoren: Werbung und Abos

Musikchef Lyor Cohen spricht von einem "Twin Engine": YouTube verdient sowohl an Abos als auch an Werbung und speist beides in die Branche zurück.14

15. Ziel: Spotify überholen

YouTube will größter Zahler der Musikindustrie werden. Zum Vergleich: Spotify zahlte 2024 rund 10 Milliarden US-Dollar (etwa 9 Milliarden Euro).15

YouTube Music in Deutschland

16. Etwa gleichauf mit Amazon

In Deutschland gehört YouTube Music zur Spitzengruppe, in etwa gleichauf mit Amazon Music und vor Apple Music.16

17. Rund 25% der Streaming-Nutzer

Laut einer ARD/ZDF-Erhebung nutzt etwa ein Viertel der deutschen Streaming-Hörer YouTube Music.17

18. Music Premium ab 10,99 Euro

YouTube Music Premium kostet einzeln rund 10,99 Euro, der Familientarif 18 Euro für bis zu sechs Personen.18

19. Studierende zahlen 7,49 Euro

Für verifizierte Studierende gibt es YouTube Premium für 7,49 Euro im Monat.19

20. Premium Lite für 6 Euro

Seit 2025 gibt es in Deutschland auch das günstigere Premium Lite für 6 Euro, das allerdings YouTube Music nicht enthält.20

Geschichte, Recap und KI

21. Gestartet 2015 mit YouTube Red

Die YouTube-Music-App kam 2015 zusammen mit dem Abo YouTube Red (heute Premium) auf den Markt.21

22. 2018 komplett neu aufgelegt

2018 startete YouTube den Dienst mit neuem Design, Web-Player und KI-Empfehlungen praktisch neu.22

23. Ablösung von Google Play Music 2020

Ende 2020 ersetzte YouTube Music endgültig den Vorgänger Google Play Music, dessen Nutzer migriert wurden.23

24. KI-Tool Dream Track

Mit Dream Track (auf Basis von Googles Lyria) experimentiert YouTube mit KI, die für Shorts die Stimmen bekannter Stars nachbildet.24

25. Recap als Antwort auf Wrapped

Mit dem "Music Recap" liefert YouTube einen persönlichen Jahresrückblick, das Pendant zu Spotify Wrapped.25

Häufige Fragen

Wie viele Abonnenten hat YouTube Music?

Anfang 2025 zählte YouTube 125 Millionen Abonnenten für Music und Premium zusammen. Der Marktforscher MIDiA rechnet davon rund 82,6 Millionen als reine Musik-Abonnenten, was YouTube weltweit auf Platz fünf und etwa 10 Prozent Marktanteil bringt.

Was kostet YouTube Music in Deutschland?

YouTube Premium, das die Music-Funktionen einschließt, kostet in Deutschland 12,99 Euro pro Monat. YouTube Music Premium einzeln liegt bei rund 10,99 Euro, der Familientarif bei 18 Euro für bis zu sechs Personen und der Tarif für verifizierte Studierende bei 7,49 Euro.

Wie viel zahlt YouTube an die Musikbranche?

Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 zahlte YouTube über 8 Milliarden US-Dollar (rund 7,4 Milliarden Euro) an die Musikbranche, aus Werbung und Abos zusammen. Das sind 2 Milliarden Dollar mehr als 2022, und YouTube will größter Zahler der Branche werden.

Kann man YouTube Music kostenlos nutzen?

Ja. Anders als die meisten Rivalen lässt sich YouTube Music dauerhaft kostenlos mit Werbung nutzen. Rund 2,6 Milliarden Menschen hören auf YouTube Musik, die meisten davon gratis, gestützt auf die über 2,5 Milliarden monatlich aktiven YouTube-Nutzer.

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APA Lena Brandt. (2026). YouTube Music Statistik: 125 Mio. Abos, 2,5 Mrd. Hörer. Liederstellen. https://liederstellen.de/blog/youtube-music-statistiken/
MLA Lena Brandt. “YouTube Music Statistik: 125 Mio. Abos, 2,5 Mrd. Hörer.” Liederstellen, 2026, https://liederstellen.de/blog/youtube-music-statistiken/.
Chicago Lena Brandt. “YouTube Music Statistik: 125 Mio. Abos, 2,5 Mrd. Hörer.” Liederstellen. 2026. https://liederstellen.de/blog/youtube-music-statistiken/.

Quellen

  1. Variety (variety.com)
  2. Music Industry Blog (MIDiA) (musicindustryblog.wordpress.com)
  3. MIDiA Research (midiaresearch.com)
  4. Music Week (musicweek.com)
  5. Digital Music News (digitalmusicnews.com)
  6. ScreenApp (screenapp.io)
  7. Backlinko (backlinko.com)
  8. Global Media Insight (globalmediainsight.com)
  9. Beamly (beamly.com)
  10. ChartMasters (chartmasters.org)
  11. iMusician (imusician.pro)
  12. TechCrunch (techcrunch.com)
  13. Music Ally (musically.com)
  14. YouTube Official Blog (blog.youtube)
  15. Billboard (billboard.com)
  16. Statista (DE) (de.statista.com)
  17. dig dis! (digdis.de)
  18. teltarif.de (teltarif.de)
  19. ISIC (isic.de)
  20. heise online (heise.de)
  21. Wikipedia (en.wikipedia.org)
  22. Soundiiz (soundiiz.com)
  23. MakeUseOf (makeuseof.com)
  24. CNBC (cnbc.com)
  25. Social Media Today (socialmediatoday.com)